Projekt DRK

Digitalisierung ganzheitlich denken – Die Kompetenzzentren Digitalisierung im DRK

In der Wohlfahrtspflege schlummern erhebliche Digitalisierungspotenziale, um soziale Arbeit effektiver und effizienter zu gestalten. Sei es, wenn pädagogische Fachkräfte in der Kita über Handychat mit Eltern in Kontakt treten oder Pflegekräfte digitale Dokumentationssysteme nutzen, um den Administrationsaufwand zu reduzieren.

Der Bedarf, Prozesse zu vereinfachen und neue technologische Anwendungen zu nutzen, um im Ergebnis mehr Zeit für die Klientinnen und Klienten zu haben, ist groß. Gleichzeitig stellt sich in der Wohlfahrt, wo der Faktor Mensch eine so zentrale Rolle einnimmt, die Aufgabe, sowohl die Zielgruppen als auch die Mitarbeitenden im Prozess der digitalen Transformation mitzunehmen und dafür zu gewinnen. Der Anspruch muss sein, digitale Teilhabe aller Beteiligten zu gewährleisten.

Um diese Bedarfe und Herausforderungen zu adressieren, hat das DRK im Rahmen des Förderprogramms das Projekt „Wandel.Wohlfahrt.Digitalisierung – Kompetenzzentren im DRK“ ins Leben gerufen. In drei Kompetenzzentren (Standorte Magdeburg, Münster und München) beraten die Projektmitarbeitenden DRK-Verbände und Einrichtungen dabei, Digitalisierungsvorhaben zu planen und umzusetzen.

Die Kompetenzzentren stellen den Mitarbeitenden des DRK Beratungsleistungen zur Verfügung, um technische und organisationskulturelle Fragestellungen zu bearbeiten und gemeinsam auf den Weg zu bringen. Die Unterstützungsleistungen in Form von Methoden, Know-How sowie Netzwerken und Wissen über Finanzierungsmöglichkeiten werden an die individuellen Bedarfe der Gliederungen und Einrichtungen angepasst. Dabei können die Projekte von einer punktuellen Unterstützung (z.B. einem Design Thinking-Workshop zu der Frage, wie die Kommunikation zwischen Ehrenamtlichen über digitale Kanäle verbessert werden kann) bis hin zu langfristiger Begleitung (z.B. bei der Entwicklung und Umsetzung einer Digitalstrategie) reichen.

Der Fokus der Kompetenzzentren liegt auf der Erarbeitung konkreter und umsetzbarer Ergebnisse. Außerdem stellen sie den Wissens- und Kompetenztransfer sicher und befähigen die Beteiligten aus dem DRK, sich als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für die digitale Transformation im Verband einzusetzen.  

Das vor Ort gesammelte Wissen wird durch die Kompetenzzentren aufbereitet und in verschiedenen Formaten weitergeben und ergänzt  – auf Vernetzungstreffen mit internen und externen Akteurinnen und Akteuren, der Webseite, dem Blog , Twitter, und vielem mehr. So können innerhalb und außerhalb des Roten Kreuzes Menschen von dem gesammelten Wissen und den Erfahrungen im Projekt profitieren.

Digitalisierung menschlich gestalten ist der Auftrag, der für das DRK – orientiert an den Rotkreuz-Grundsätzen – den Prozess der Digitalisierung leiten muss. Das bedeutet, dass im Vordergrund nicht die Technologie steht, sondern die Menschen, die den Verband und unsere Gesellschaft ausmachen. Wir wollen Digitalisierung mit ihnen und für sie gestalten.

Ansprechperson:

Susanne Bruch

Kontakt:

Tel. +49-30-85404-923
Mail s.bruch@drk.de

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