Gemeinsam mit mehr als 75 Trägern der freien und öffentlichen Jugendhilfe entwickelt das IKJ in diesem Projekt jugendhilfetaugliche, sichere und nachhaltige KI-Lösungen. Über 10.000 KI-bezogene Arbeitsplätze in Einrichtungen sind aktiv einbezogen.
Im Mittelpunkt steht nicht nur die Entwicklung, sondern vor allem die Implementierung der KI in den Organisationen: Die Lösungen sollen so gestaltet werden, dass sie sich möglichst nahtlos in bestehende Arbeitsprozesse integrieren lassen. Ein begleitendes Playbook zur Implementierung unterstützt Einrichtungen dabei, KI-Tools eigenständig oder mit fachlicher Begleitung in ihre Strukturen einzuführen.
Die KI-Anwendungen werden zentrale Bedarfe der Praxis datenschutzkonform abdecken, so z. B.:
- Textgenerierung zur Unterstützung bei Protokollen, Berichten und Dokumentationen,
- Wissensmanagement durch intelligente Aufbereitung und Verknüpfung vorhandener Informationen,
- Predictive Analytics für fundierte Diagnosen, Prognosen, Risikoeinschätzungen und Indikationsentscheidungen (z. B. welche Hilfeform für ein Kind oder eine Familie geeignet ist).
Die wissenschaftliche Begleitung hat bereits umfangreiche Ergebnisse erbracht, auf deren Basis erste Prototypen entwickelt und von den beteiligten Trägern erfolgreich getestet werden. So entstehen partizipativ mit der Praxis jugendhilfespezifische KI-Lösungen, die Fachkräfte entlasten, die Qualität von Entscheidungen verbessern und die Digitalisierung der Jugendhilfe voranbringen sollen.
Weitere Infos: https://www.ikj-online.de/projekt/ki
Kontakt: Monika Feist-Ortmanns, Geschäftsführende Direktorin Institut für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ), feist-ortmanns@ikj-online.de
Input
Monika Feist-Ortmanns (BVkE Bundesverband Caritas Kinder- und Jugendhilfe / IKJ Institut für Kinder- und Jugendhilfe)
